Be kind to the Night Birds
Sei freundlich zu den Nachtvögeln
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Gesprochen von Peter Bradbury · © ClassicRocks
Geschichte & Übersetzung
Mary lived in a cottage. It was the last cottage on the edge of the village next to the forest where the wild flowers, trees, plants and bushes all grew.
Mary lebte in einem Häuschen. Es war das letzte Häuschen des Dorfes an der Grenze zum Wald, wo die wilden Blumen, Bäume, Pflanzen und Büsche wuchsen.
Everyone knew Mary. Mary had a beautiful garden but Mary could be a little bit grumpy sometimes. Everyday people would pass Mary’s garden and ask Mary how she grew so many wonderful flowers and plants but Mary would just reply quickly and sharply: “I am far too busy to stop and talk and answer that question now, thank you.”
Jeder kannte Mary. Mary hatte einen schönen Garten, aber Mary konnte manchmal ein wenig mürrisch sein. Jeden Tag würden Leute an Marys Garten vorbeikommen und Mary fragen, wie sie es schaffte, so viele wundervolle Blumen und Pflanzen wachsen zu lassen, aber Mary würde lediglich kurz und bündig antworten: „Ich bin viel zu beschäftigt, um anzuhalten und zu reden und diese Frage nun zu beantworten, danke.“
Mr Crust the baker walked past Mary’s garden every morning on his way to work and every morning he shouted in a cheery voice: “Good morning Mary, how does your garden grow so well?” and Mary would answer as normal: “I am far too busy to stop and talk and answer that question now, thank you.”
Herr Kruste, der Bäcker, ging jeden Morgen an Marys Garten vorbei auf seinem Weg zur Arbeit und jeden Morgen rief er mit einer aufmunternden Stimme: „Guten Morgen, Mary, was machst du, dass dein Garten so schön wächst?“ und Mary würde wie gewöhnlich antworten: „Ich bin viel zu beschäftigt, um anzuhalten und zu reden und diese Frage nun zu beantworten, danke.“
Mary liked her garden very much but she didn’t know why the plants grew so well. It was a mystery to Mary. She had lived in the cottage all of her life and the garden had always looked beautiful. Mary remembered that when she was a very small girl her Grandmother had told her: “Be kind to the night birds and they will be kind to you.” Mary did not know what it meant but she was always kind to the birds. She left food for them and in the wintertime she left water for them when the pond was frozen and the ground was covered in ice and snow.
Mary mochte ihren Garten sehr, aber sie wußte nicht, warum die Pflanzen so gut gediehen. Es war ein Rätsel für Mary. Sie hatte ihr ganzes Leben in dem Häuschen gelebt und der Garten hatte schon immer schön ausgesehen. Mary erinnerte sich, dass, als sie ein kleines Mädchen war, ihre Großmutter ihr gesagt hatte: „Sei freundlich zu den Nachtvögeln und sie werden freundlich sein zu dir.“ Mary wusste nicht, was das bedeutete, aber sie war immer freundlich zu den Vögeln. Sie gab ihnen Futter und im Winter gab sie ihnen Wasser, wenn der Teich zugefroren war und der Boden bedeckt war von Eis und Schnee.
One night when Mary could not get to sleep she was looking out of her window at the garden which she could see from the light of the moon. Mary was amazed at what she saw. There were ten birds of all different shapes and sizes which were going backwards and forwards from the wild forest and dropping seeds into her garden and digging the ground with their beaks.
Eines Nachts, als Mary nicht schlafen konnte, sah sie aus ihrem Fenster auf den Garten, den sie sehen konnte im Licht des Mondes. Mary war erstaunt über das, was sie sah. Dort waren zehn Vögel verschiedener Form und Größe, die vom wilden Wald kamen und gingen und Samen fallen ließen in ihren Garten und im Boden gruben mit ihren Schnäbeln.
“So that is what makes the garden grow,” Mary thought, “and that is how the birds are kind to me.” When Mary finally went to sleep that night she was very happy that she understood the mystery and she decided that she would try to be a little less grumpy from now on.
„Das ist es also, was den Garten wachsen lässt“, dachte Mary, „und auf diese Weise sind die Vögel nett zu mir.“ Als Mary schließlich schlafen ging in dieser Nacht, war sie sehr froh, dass sie das Geheimnis verstanden hatte, und sie beschloss zu versuchen, etwas weniger mürrisch zu sein von nun an.
So the next morning Mr Crust passed Mary’s garden and he trumpeted cheerily as usual: “Good morning Mary, how does your garden grow so well?” And Mr Crust was very surprised to hear Mary’s reply: “Well, thank you Mr Crust, I am a little busy feeding these kind birds to answer that question right at the moment, but thank you anyway.”
Also kam am nächsten Morgen Herr Kruste an Marys Garten vorbei und er trompetete aufmunternd wie üblich: „Guten Morgen, Mary, was machst du, dass dein Garten so schön wächst?“ Und Herr Kruste war sehr erstaunt, Marys Antwort zu hören: „Nun, danke, Herr Kruste, ich bin ein wenig zu sehr damit beschäftigt, diese netten Vögel zu füttern, um Ihre Frage genau jetzt zu beantworten, dennoch danke.“
“And another thing, Mr Crust,” continued Mary, “be sure to be kind to the birds, won’t you and they will be kind to you!”
„Und noch etwas, Herr Kruste”, fuhr Mary fort, „stellen Sie sicher, dass Sie freundlich zu den Vögeln sind, nicht wahr? Und dann werden diese freundlich sein zu Ihnen!”
Mary Mary quite contrary
How does your garden grow?
With silver bells and cockle shells
And pretty maids all in a row
And pretty maids all in a row
Mary, Mary, ganz im Gegenteil
Wie wächst dein Garten?
Mit silbernen Glocken und Herzmuscheln
und schönen Mädchen, alle in einer Reihe
und schönen Mädchen, alle in einer Reihe